Metallografie

Die Metallografie ist eine metallkundliche Untersuchungsmethode und befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen den Zustandsdiagrammen, dem Gefügeaufbau und den Eigenschaften der Metalle und Legierungen.

Aufgabe ist es, die qualitative und quantitative Bestimmung des Gefüges metallischer Werkstoffe zu ermitteln. Relevante Größen, die die Gebrauchs- und Fertigungseigenschaften von Werkstoffen entscheidend beeinflussen, wie zum Beispiel Reinheitsgrad oder Gefüge- und Wärmebehandlungszustand, können durch Methoden der Metallografie wie z. B. schwarz-weiße oder Farb-Ätzungen exakt beurteilt werden.
So wird die Metallografie im Bereich der Werkstoffentwicklung und zur Kontrolle der laufenden Produktion eingesetzt. In Verbindung mit der Rasterelektronenmikroskopie zählt sie zu den erfolgreichsten Untersuchungsverfahren zur Ermittlung von Verarbeitungsfehlern und Schadensursachen metallischer Werkstoffe.

Für diese Verfahren sind wir mit mikroskopischen und makroskopischen Untersuchungsmöglichkeiten von der Präparation bis zur Dokumentation u. a. mit digitaler Bildauswertung modern ausgestattet.



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